Juniorprofessur (W1) mit Tenure Track nach W2 "Management biobasierter Wertschöpfungsketten"

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Juniorprofessur (W1) mit Tenure Track nach W2 „Management biobasierter Wertschöpfungsketten“

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg verfolgt mit der Ausschreibung das Ziel, Nachwuchswissenschaftler*innen mit exzellenter Perspektive früh in ihrer Karriere Eigenständigkeit zu ermöglichen und langfristige Karrierewege zu eröffnen.

Aufgabengebiet

Gesucht wird eine Persönlichkeit mit vertieften Kenntnissen und hervorragender Promotion in der Agrarökonomie oder angrenzenden Fachdisziplinen, die sich in Forschung und Lehre mit dem nachfrageorientierten Management biobasierter Wertschöpfungsketten befasst. Nach Einlösung des Tenure Tracks vertritt die Stelle das Fachgebiet in seiner ganzen Breite.

Biobasierte Wertschöpfungsketten Sind Grundlage Einer Modernen, Nachhaltigen Agrarwirtschaft. Durch Ihr Management Sollen Negative Gesellschaftliche Externalitäten Vermindert Und Eine Positive Entwicklung Von Ökonomie, Ökologie Und Gesellschaft Gefördert Werden. Gleichzeitig Unterliegen Sie Dynamischem Wandel

  • Technologische Innovationen (z. B. Substitution fossiler Rohstoffe, Kaskadennutzung pflanzlicher/tierischer Produkte, Kreislaufwirtschaft)
  • Organisatorische Innovationen (z. B. digitalisierte Unternehmensprozesse, plattformbasierte Transaktionen)

Im Mittelpunkt Steht Die Wertschöpfungskettenübergreifende Untersuchung Der Folgen Von Innovationen Für Unternehmen, Endverbraucher*innen Und Das Agrar-Umweltsystem – Stets Aus Betriebswirtschaftlicher Steuerungs- Und Gestaltungslogik. Relevante Kontexte Umfassen

  • Neue kundenorientierte Geschäftsmodelle
  • Risikomanagement und Resilienz bei volatilen Umwelteinflüssen
  • Relationship Marketing und stufenübergreifendes Qualitätsmanagement
  • Corporate Social Responsibility
  • Verbraucherakzeptanz von Geschäftsmodellen
  • Förderung positiver Externalitäten

Methodisch können quantitative/qualitative Unternehmensanalysen, agrarökonomische Modellierung, Life-Cycle-Assessment und Nachhaltigkeitsmetriken eingesetzt werden.

Die Professur Bietet Kooperationsmöglichkeiten Mit Anderen Professuren Des IAEW Und Der Fakultät (z. B. Zu Gekoppelter Pflanzen-/Tierproduktion Oder Umweltwirkungsabschätzung) Sowie Anknüpfungspunkte Zu Interdisziplinären Verbundvorhaben (z. B. DiP, JTC). Erwünscht Sind

  • Anschlussfähigkeit an die Profillinien der Universität „Transformation“ und „Nachhaltigkeit“
  • Vernetzung mit naturwissenschaftlichen, ernährungswissenschaftlichen und sozioökonomischen Einrichtungen (z. B. Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien, IAMO)
  • Beitrag zum Forschungsoutput und Drittmittelaufkommen des IAEW

Lehre

Der Schwerpunkt liegt im Managementbereich der Bachelor-/Masterstudiengänge des IAEW, insbesondere zu:

  • Management von Wertschöpfungsketten
  • Marketing
  • Corporate Social Responsibility

Erwartet Werden

  • Erfahrungen in Lehre und Betreuung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten
  • Lehre auf Deutsch und Englisch
  • Engagement für innovative Lehrformate
  • Ideen zur Weiterentwicklung von Studiengängen (erwünscht)

Anforderungen

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung und herausragende Promotion (gemäß
  • 40 Hochschulgesetz Sachsen-Anhalt)
  • Zeit zwischen Promotion und Bewerbung: in der Regel nicht mehr als 6 Jahre (familienbedingte Auszeiten werden berücksichtigt)
  • Nachweis eigenständiger wissenschaftlicher Publikationen (international einschlägig)
  • Erfahrungen in Drittmitteleinwerbung (von Vorteil)
  • Kooperative, teamorientierte Arbeitsweise und ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit
  • Bereitschaft zur Mitwirkung in akademischer Selbstverwaltung und Übernahme von Führungsverantwortung

Die Juniorprofessur wird zunächst für drei Jahre besetzt, nach positiver Zwischenevaluation um weitere drei Jahre verlängert. Bei erfolgreicher Tenure-Evaluation folgt die Überführung in eine unbefristete W2-Professur.

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils im wissenschaftlichen Personal an und fordert qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Als familiengerechte Hochschule unterstützt sie aktiv die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

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